Es ging darum, das passende Stück für den entsprechenden Löffel zu finden. Ziel war es sich am Wuchs des Baumes zu orientieren. Wir haben mit frischem Holz gearbeitet, denn es ist leichter zu schnitzen. Nachdem wir unser Stück Holz zurecht gesägt hatten, haben wir mit dem Beil weitergearbeitet. Mit dem Beil wurde die grobe Form herausgearbeitet. Das sah so einfach aus, als Jörn es vorgemacht hat. 😅 Aber am Ende hatten alle einen groben Löffel aus dem Stück Holz herausgearbeitet. Danach wurde mit den Schnitzmessern weitergearbeitet. Mithilfe verschiedener Schnitzgriffe haben wir unseren Löffel dann mehr und mehr aus dem Stück herausgearbeitet. Mit einem gebogenen Messer wurde die Innenseite des Löffels ausgehöhlt. Am Ende kamen noch ein paar feine Schnitte, dabei haben Jörn und Eike ein bisschen geholfen 😉.
5 Stunden ⌚und ein paar Pflaster🩹 später hatten alle Teilnehmer*innen einen fast fertigen Löffel geschnitzt. Der musste jetzt nur noch trocknen, teilweise mit Schleifpapier bearbeitet und eingeölt werden. Ein bisschen müde und doch auch stolz konnten wir alle unseren eigenen, selbst geschnitzten Löffel in die Mitte halten 😊!
Vielen Dank, dass du bei diesem Workshop dabei warst!
Der Workshop wurde geleitet von Jörn Rau (https://www.craftforlife.org/) und Eike Niclas Schmidt von kulturgrenzenlos.
Mir macht besonders die Arbeit mit Menschen Spaß. Die Idee eines Begegnungsprojekts, bei dem Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen aufeinandertreffen finde ich besonders wichtig, um Vorurteile abzubauen und dazu beizutragen, gemeinsam eine offene, bunte Gesellschaft zu gestalten, in der sich jede Person willkommen fühlt. Insbesondere im momentanen gesellschaftspolitischen Klima ist es mir wichtig, mich für ein diverses und friedliches Miteinander einzusetzen.
Interkultureller Austausch bedeutet für mich, sich zu trauen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, offen auf Menschen und ihre Lebenswelten zuzugehen und neue Perspektiven einzunehmen.
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